Rückblick

Übergabe unserer Erntedankgaben 2017

Mit einer hohen Kollekte von über 5000,- kr (es erreichen uns auch noch nach dem Erntedanktag Spenden) und vielen, vielen Erntedankgaben unterstützen wir nun schon im zweiten Jahr das Projekt “fredagskø” der Gemeinde Gamleby-Grønland menighet in Oslo. Eine große Gruppe Ehrenamtlicher öffnet in der kalten Jahreszeit jeden Freitag (fredag) früh die Kirchentüren für die Menschen, die oft schon seit den Morgenstunden auf die Essensausgabe, Kleiderstelle oder medizinisch-soziale Beratung im Fattighuset warten (kø = Stau). Damit sie nicht im Kalten oder Regen/Schnee warten müssen, öffnet die Gemeinde Gamleby-Grønland menighet ihre Kirche für sie. Ehrenamtliche versorgen die Gäste mit Kaffee, Tee, Gespräch und, im wahrsten Sinne, Wärme. Es kommen manchmal ein paar und manchmal mehrere hundert Menschen aus aller Herren Länder. Manche freuen sich auf ein Gespräch, manche legen sich auf die Kirchenbank und schlafen, manche stärken sich und manche gehen zum Altar und sprechen ein Gebet. Alle sind herzlich willkommen.

An unserem Erntedanktag haben wir eine hohe Kollekte und viele, viele Gaben gesammelt (Kaffee und Tee, Gebäck, Süßigkeiten, Hygieneartikel, Handschuhe, Socken und vieles mehr), die dieses Projekt unterstützen. Am Freitag, dem 29. September haben wir zu fünft und mit drei vollgepackten Rollwagen nun unsere Erntegaben der Gamleby-Grønland menighet überbracht.
Auch im letzten Jahr, als ich als Pfarrer alleine ging und mit nur einem vollen Rollwagen kam, wurde ich herzlich in der Kirche von Diakonin Kirsten und ihrem Team begrüßt. In diesem Jahr waren wir sogar zu fünft und mit drei Übervollen Rollwagen. Die Begrüßung in der Kirche war herzlich. Die Diakonin Kirsten hat sich eine Stunde Zeit genommen, uns das Projekt, die Arbeit, Team und Besucher vorzustellen.
Allen, die an uns gedacht, uns unterstützt und begleitet und mit Spende und Tat mitgeholfen haben, ganz herzlichen Dank!

Kindertag zum Erntedankfest 23. September 2017

Es war am 23. September, einen Tag vor unserem Erntedankfest, ein ausgesprochen fröhlicher und spannender Kinder-Tag.
Ganz herzlichem Dank an alle, die den Tag mit vorbereitet und so fröhlich mitgestaltet haben:
Hilke, Frauke, Christiane, Stefan, Elisa, Sebastian.

Während Elisa und Christiane die Kinder empfangen haben, haben die anderen mit den angekommenen Kindern bereits gebastelt – Herbstdekoration (was denn sonst!).

Elisa hat für uns eine wunderschöne Andacht gestaltet.

Doch dann ging es durcheinander: Sebastian hatte extra alle wichtigen Buchstaben für den Tag ausgeschnitten. Doch sie sind dabei irgendwie durcheinander geraten. Zum Glück konnten die Kinder helfen und rasch wieder das Wort ERNTEDANKFEST zusammenpuzzlen. Und ganz rasch wurde uns klar, wie es zu dem Durcheinander kam. Es waren ja eigentlich drei Wörter: ERNTE, DANK und FEST. Und das waren dann auch die Themen, über die wir uns unterhalten wollten – mit richtigen Experten. Und die hatten wir extra eingeladen. Zu Expertenrunden. Und wer kann bei diesen Themen bessere Experten sein, als die Kinder. Unsere Experten waren also: Maria, Nikolai, Alba, Emilia, Marit, Frederik, Antonius, Anne Sophie und Oda. Und tatsächlich wussten sie viel zu erzählen, was man ernten kann und wann die Ernte gut wird, welche Arten es gibt, sich zu bedanken und was bei einem Fest nicht fehlen darf. Das Teilen spielte bei jeder Expertenrunde eine besonders wichtige Rolle – da waren sich die Expertinnen und Experten rasch einig.

Nach so viel Arbeit gab es ein gutes Herbst-Mittag-Essen: Kartoffeln mit Kräuterquark. Danke Gabriele für das Kochen!

Nach dem Essen gab es eine richtige Tobepause – die müssten Sie eigentlich auch noch zuhause gehört haben. Aber dann wurde es ganz still, bei der Geschichte von den zwei Keksen und 15 Gästen. In der Bibel gibt es eine Geschichte, da ist das Teilungsverhältnis sogar noch schwieriger: 5 Brote (und etwas Fisch) und 5000 Gäste. In der biblischen, aber auch in unserer Geschichte, blieb nach dem Teilen aber dennoch sogar etwas übrig. Im Korb. Wir wissen nicht, was Jesus mit dem Korb machte. Aber wir haben unseren Korb auf den Erntedankaltar gestellt, zu den anderen Sachen, die wir zum Teilen mitgebracht hatten.

Den Altar und den Gemeindesaal haben wir dann tüchtig geschmückt. Da wurde es wieder lebhaft – und bunt. Am Ende wollte niemand so richtig gehen. Aber zum Sonntagsgottesdienst waren wir alle wieder da. Und noch mehr volle Körbe zum Teilen. Viel mehr.

Unsere Expertinnen und Experten wissen, warum und wie.

Das war der Gemeindetag 8. Januar 2017

-vor allem gemütlich, herzlich und fröhlich. So fing bei uns das Jahr in der Gemeinde an. Wenn das nicht ein guter Start ist!
Gemeindetag ist Gemeinde zum Anfassen, Mitmachen und Mitgestalten, wie ein Kirchentag im Kleinen, miteinander feiern, staunen, diskutieren, planen, gestalten. Darüber hinaus war es eine schöne Gelegenheit, uns im Neuen Jahr das erste Mal zu treffen – in gemütlichem Rahmen, etwas feierlich und stärkend.

Wir haben mit einer Andacht zur Jahreslosung 2017 begonnen: “Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch”. Ez 36,26
Herz und Geist gehören zusammen. Neue Kraft im Herzen zu spüren, das Herz neu schlagen zu lassen, geht nicht, wenn wir im alten Geist bleiben. Neues als Geschenk zu bergreifen, es anzunehmen und daran und damit zu wachsen, braucht einen wachen, einen beweglichen Geist. Im Jahr 2017 kommt viel Neues auf uns zu. Möge Gott uns ein festes Herz und einen wachen Geist schenken, dass wir das Neue annehmen, altes zurücklassen und für beides dankbar sein können.

Auf dem Gemeindetag gab es die Möglichkeit, mit einer Bilderreise und einer Girlande aus Gemeindeplakaten kurz noch einmal in das Jahr 2016 zurückzublicken. Es war ein großer Reichtum, der uns auch manche Kraft und Diskussion gekostet, aber uns als Gemeinde in Vielem bewegt und einladend gemacht hat.
Wir hatten 2016 viele Veranstaltungen mit ganz unterschiedlichen Angeboten, die von vielen verschiedenen Menschen eingebracht wurden.

Worauf wir in unserer Gemeinde stolz sind, welche Projekte wir unbedingt fortsetzen und worauf wir dabei besonders Wert legen wollen, welche neuen Projekte wir ins Leben rufen und wo wir als Gemeinde gezielt für andere da, ansprechbar und einladend sein wollen, dazu hatten wir Gelegenheit, in kleinen Gruppen ins Gespräch zu kommen. Es war erstaunlich, wie intensiv, ideenreich und “schöpferisch” diese kleinen Gesprächsrunden waren.
In der kurzen Plenumsrunde im Anschluss konnten nur ein paar ausgewählt Punkte kurz angesprochen werden.
Doch alle Kleingruppen haben auf den vorbereiteten Blätter ihre Ideen und Gedanken aufgeschrieben. Der Gemeindekirchenrat, der die Gesprächsgruppen begleitet hat, wird diese Aufzeichnungen in Ruhe sichten und beraten und so gut wie möglich in die Gestaltung des Gemeindejahres aufnehmen. Ganz herzlichen Dank allen, die sich so ideenreich an dieser Gestaltungsform beteiligt haben.

Im Anschluss an den Gemeindetag haben wir die Aktiven von Heute und die Aktiven von Morgen zum Julebord eingeladen. Die Büfetttische waren übervoll, Bernd Lohse hat sage und schreibe ein klassisches norwegisches Weihnachtmenu mit Ribbe, Medisterkaker, Julepølse, Erterstappe u.v.m. gezaubert. Einen so ausgesprochen festlichen und fröhlichen Abend hatten wir lange nicht mehr. Vielen Dank allen Gästen, Mitbringern, Köchen – und Aufräumern am Ende.

Das war ein überaus vielversprechender Jahresanfang – mit viel, viel Herz und in einem so guten Geist!

Taizé-Andacht auf der Kollhytte am Sognsvann September 2016

Taufe im August 2016

Literaturabend zum Buch “Winters Garten” von Valerie Fritsch, im Juni 2016

Konfirmation zu Pfingsten 2016

Die Theatergruppe der Gemeinde “Kleine Deutsche Szene” führte am 16. und 17. April “Das politisch korrekte Schneewittchen” auf




Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern

Am Gründonnerstag feierten wir am Abend einen Gottesdienst mit Tischabendmahl – mehrere Lektoren haben Gebete, Texte und Lesungen übernommen. Gemeinsam haben wir Brot und Wein miteinander geteilt. Das Besondere war, dass auch nach dem “Gottesdienstende” die Tischgemeinschaft noch lange beieinander blieb.

Der Gottesdienst am Karfreitag war schwer, ungeschmückt, ernst.

Am Ostersonntag war das Gemeindehaus österlich geschmückt – sogar der Garten war geputzt (wenn auch etwas Grün noch fehlte).
Der Gottesdienst war trotz Zeitumstellung sehr gut besucht. Im Mittelpunkt standen die Kinder, die während des Gottesdienstes eine neue Osterkerze gestalteten und mit ihr feierlich einzogen. Nicht viele Kirchengemeinden können darauf verweisen, dass ihre Osterkerze neben traditioneller Symbolik auch Osterhasen und Ostereier abbildet.
Herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern zu und in diesem Gottesdienst und allen, die das anschließende reichhaltige Osterfestmahl mit vorbereitet haben.




Skiwanderung zum Sportgottesdienst in der Nordmarkakapelle am 6. März

Der frühe Vogel … Schon um 8.30 Uhr trafen wir uns zu rustikalem, aber stimmungsvollen Frühstück in der Gemeinde. Motorisiert bis Frognerseteren, ab da auf Ski. Während es in Oslo frühlingshaft war, fuhren wir bei anhaltendem Neuschnee durch tiefen Winter – bis zur Nordmarkakapelle.


Vor dem Gottesdienst taten warmer Tee und Waffeln gut,

während des Gottesdienstes eher die warmen Worte, die die Jugendlichen fanden, diesen Gottesdienst zu gestalten.

Während wir auf dem Weg zur Kapelle stetig bergab fuhren, ging es nach dem Gottesdienst, wie könnte es auch anders sein, wieder bergauf.

Auf dem Rückweg blieben sogar ein paar Augenblicke, die Biathlon-WM am Holmenkollen wahrzunehmen – natürlich als bewundernde Zuschauer.
Gerade in der Mischung der Ereignisse ein beeindruckender Tag.

Weltgebetstag – Gottesdienst mit vielen Stimmen am 5. März

In der Regel sitzt beim Gottesdienst die Gemeinde auf der einen Seite, während die Pfarrerin/der Pfarrer der Gemeinde gegenüber steht und den Gottesdient leitet.

Beim Weltgebetstag ist einiges anders. Die Gemeinde saß in einem großen Kreis, der zum geschmückten Altar hin geöffnet war. In der Kreismitte stand unser Lichterglobus.

Schon viele Wochen vor dem Weltgebetstag haben alle Gruppen der Gemeinde begonnen, sich auf den Gottesdienst vorzubereiten: einen Gottesdienstteil zu gestalten, Dekorationen auszudenken, Länderinformationen einzuholen, die etwas ungewohnten Lieder zu üben und die Liturgie so aufzuteilen, dass der gesamte Gottesdienst von der gesamten Gemeinde gehalten werden kann.

Und tatsächlich, Kinderkirche, Konfirmanden, Gesprächskreis, Senioren – alle haben den Gottesdienst auf ihre Art bereichert.

Die Gemeinde konnte den Ablauf des gesamten Gottesdienstes mit allen Texten, Gebeten und Liedern in einem Leseheft mitlesen und an entsprechend markierten Stellen auch mitsprechen.

Die Musik war fremd und ungewohnt – deshalb haben wir schon in Andachten, Gottesdiensten und Kreisen zuvor hier und da Lieder des Weltgebetstages aufgenommen. Und so wurden aus fremden Klängen “alte Bekannte”, die uns mitgerissen und begeistert haben.

Die Ordnung des Gottesdienstes kam in diesem Jahr von Frauen aus Kuba und stand unter dem Thema: “Nehmt Kinder auf – und ihr nehmt mich auf”.

Während des Gottesdienstes duftete es schon gewaltig – viele Gemeindeglieder haben Gerichte nach kubanischen Rezepten mitgebracht. Und so konnten wir nach dem Gottesdienst an einer großen Tafel ein kubanisches Festessen miteinander teilen.

Nach dem gingen wir auf eine Bilderreise durch das Vorbereitungsland – abseits touristischer Pfade, hinter manche Kulissen und zu den Menschen des Kubas.

Musik des Vorbereitungslandes, landestypische Dekoration und Schmuck, sowie die besondere Gestalt des Gottesdienstes haben uns eingeladen, mit allen Sinnen Gemeinschaft und Anteilnahme zu feiern.

Wir haben an diesem Tag eine beachtliche Kollekte gesammelt, um im Sinne des Weltgebetstages Projekte zu unterstützen, die weltweit die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Rechte von Frauen und Mädchen fördern. Darunter sind auch vier Projekte von Partnerorganisationen in Kuba.

Kinderbibeltag am 5. März

endlich war es wieder so weit.
Neben Singen, Basteln und spielen haben wir gemeinsam einen Teil des Gottesdienstes zum Weltgebetstag vorbereitet.

Es war ein ganz besonderer Gottesdienst. Natürlich erstens, weil Ihr mitgemacht habt und zweitens, weil der Gottesdienstablauf aus Kuba stammte und drittens, weil er das Thema hatte: “Nehmt Kinder auf – und ihr nehmt mich auf”.

Nach dem Gottesdienst waren alle herzlich eingeladen zu einem kubanischen Festessen.

Karneval am 6. Februar

Kostümmodenschau, Gesang und Tanz,
es wurde gefeiert und gelacht,
geschminkt, verkleidet und mit Glanz,
der Karneval hat Spaß gemacht.

Allen Helfern sei Dank gesungen:
Mit Pusteschlangen und Girlanden
war die Deko gut gelungen.
Das war das Werk der Konfirmanden.

Am Büfett und hinterm Tresen
wurd viel geholfen und getan.
So ist das Fest sehr schön gewesen,
mit Euch zusammen hat’s gut getan.

Viele Gäste waren da
und brachten gute Laune mit
von Fern gereist oder von Nah,
Eure Kostüme war’n der Hit.

Das Fest war toll,
mit Groß und Klein.
Im nächsten Jahr solls wieder sein!

Gemeindetag am 9. Januar

Trost?!

Der Gemeindetag am 9. Januar war eine Überraschung.
So kurz nach Jahresbeginn eine Gemeindeveranstaltung zu planen, auf der dann auch noch Menschen mitplanen und sich den Hut für die eine oder andere Aktivität aufsetzen sollen oder wollen, ist schon ein Wagnis. Aber wer wagt gewinnt.
Wir haben viel gewonnen.

Ein Gemeindetag ist vielleicht wie ein Kirchentag – nur kleiner. Aber auch mit allem, was dazu gehört: Andacht, Diskussionen, Pläne und sich stärken. Auf Kirchen- und Gemeindetag geht es aber vor allem um die Frage, was kann unsere Gemeinde oder Kirche stärken.

Auf dem Gemeindetag haben wir darüber gesprochen, dass wir das Jahr 2016 gerne unter ein Jahresthema stellen wollen: Ausgehend von der Jahreslosung bei Jes 66,13 ist es das Wort vom Trost: “Gott spricht: Ich will euch trösten, wie eine Mutter tröstet.”

Was tröstet uns? Wie trostreich oder trostlos sind wir? Was kann uns trösten? Können wir wirklich bei einem Blick auf die Wirklichkeit davon sprechen, dass Gott diese Welt tröstet? Wo kann uns der Glaube, wie kann uns die Gemeinde und wie können wir uns untereinander trösten? Müssen wir da zuerst traurig sein? Was macht uns eigentlich froh und glücklich, so dass wir eigentlich gar keinen Trost brauchen? Ist das nicht schon der Trost, dass wir froh und glücklich sind?

Jahreslied und Trost

Ein zentraler Ort und ein Moment, wo wir Gott sehr nahe kommen oder Gott uns, ist das Abendmahl. Für viele ist das ein besonderer Moment, an dem sie im Stillen vor Gott bringen, was sie beschäftigt, bewegt, sie freuen oder zweifeln lässt. Nach dem Abendmahlssegen zünden viele Gemeindeglieder ein Lichtlein an, sprechen ein Gebet, denken an jemanden, den sie vermissen oder bitten Gott um etwas.
Passend zur Jahreslosung wollen wir während des Lichteranzündens nach jedem Abendmahl 2016 gemeinsam ein Lied singen, in dem es um das Getröstetsein bei Got geht:

“Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht;
es hat Hoffnung und Zukunft gebracht;
es gibt Trost, es gibt Halt
in Bedrängnis, Not und Ängsten,
ist wie ein Licht in der Dunkelheit.

Jahresthema

In der Andacht auf dem Gemeindetag ging es um die tröstende Jahreslosung. Nach der Andacht haben wir uns in, auf dem Kirchentag sagt man Workshops, beim Gemeindetag waren es eher Tischgruppen, zusammengesetzt und darüber diskutiert, wie die Jahreslosung für unsere Gemeinde zu einem Jahresthema werden kann. Wie kann in der Arbeit mit Kindern, bei Andachten und Gottesdiensten, bei Gemeindefesten und Veranstaltungen, in der Arbeit der einzelnen Gemeindegruppen oder im öffentlichen Bild und Ansehen unserer Gemeinde die Jahreslosung einerseits uns helfen, unsere Gemeinde zu gestalten und andererseits für Menschen greifbar, verstehbar oder spürbar werden.

Kann unsere Gemeinde als Solche oder gar ganz Konkret der Eingangsbereich des Gemeindehauses tröstend gestaltet werden? Oder was können wir als Kirchengemeinde von Kindern über Trost lernen? Oder kann es nicht äußerst spannend werden, wenn der Gemeindefotoklub eine Fotoausstellung zum Thema “Trostpflaster” oder der Filmkreis eine Filmreihe mit Filmen der Prädikatsgruppe “besonders tröstlich” gestalten?

Das können wir wohl erst am Ende dieses Jahres sagen. Dass es aber eine regelrechte Aufbruchsstimmung und ein unglaublich ideenreicher Tag in einer sehr engagierten Gemeinde war, das kann man schon jetzt sagen.

neue Gruppen

Natürlich hatten mich schon vor dem Gemeindetag mehrere Menschen angesprochen mit der Bitte, die Gemeinde sollte mal … oder in der Gemeinde müsste es … geben oder macht doch mal …
Es kostet schon eine Portion Überwindung und Mut, anders zu sagen: Ich mache eine Gruppe, die endlich mal … oder: Ich möchte ein Projekt gründen, dass endlich …

Doch allzu schwer war es gar nicht, miteinander ins Gespräch darüber zu kommen, dass es ein Jammer und Unglück wäre, wenn all die tollen und berechtigten Wünsche und Ideen niemanden fänden, der sich den Hut aufsetzt und sagt: Ich lade dazu ein und ich will dafür etwas verantwortlich sein. Es war beeindruckend, wie viele Menschen der Gemeinde das dann taten – und, das sei nicht vergessen und hier lobend erwähnt, das auch schon lange tun.

Hier nun ein paar neue Angebote und Gruppen, über die Ihr dann im nächsten Gemeindebrief mehr erfahrt – Termin, Adresse, Zeit …

Gesprächs- und Übungskreis Gewaltfreie Kommunikation, Leitung Siri. Erstes Treffen am 22. Mai 17-19.00 Uhr

Oktoberchor – ab Oktober donnerstags Chorprojekt mit Adventsliedern für den Gottesdienst am 1. Advent Leitung Christian und Sebastian

Strickcafe – auf deutsch und norwegisch stricken, plaudern und Handarbeiten. Wir wollen dazu versuchen Flüchtlingsfamilien einzuladen Leitung Frau Laurenzen. Termine 8.2. / 15.2. / 22.2. / 29.2. / 7.3. jeweils 18-21.00 Uhr.

Tango für die Küche – ab 23.1. 4 x dienstags um 19.00 argrntinischer Tango mit Tanzlehrer. Die Kursgebühr von 300 kr pro Person wird der Gemeinde gespendet, damit irgendwann die Gemeindeküche gebaut werden kann Leitung Jon, Andrea

Fotoklub – gekonnt knipsen und bearbeiten, vielleicht auch für Gemeindefotokalender, Bilder der Homepage oder Jahresthemaausstellung Leitung Martin, Sebastian, Christian

Gemeinde unterwegs und wandernd – Frühstück zusammen und dann gemeinsam Los in die Natur und vielleicht dort zu einer Kapelle, Kirchlein oder Hütte, Picknick Leitung Bernd Lohse. Erste Wanderung am 6. März, auf Ski in die Nordmarka. Am 22. Mai direkt nach dem Gottesdienst zum Kirchkaffee an einen schönen Ort. Das Kirchkaffeetrinken findet auf der Wanderung statt, die uns zu einer schönen Aussicht führt.

Andachten mit Musik – in Passions- und Adventszeit Andachten donnerstags 19.00 Uhr, ohne Orgel aber mit Menschen aus der Gemeinde, die ein Instrument spielen und die Andacht musikalisch bereichern Leitung Sebastian

schon längst bestehende Gruppen Theater Leitung Ulrike Yoga Leitung Andrea Teestube Leitung Jeanette Krabbelgruppe Leitung Sabine

Ökumenischer Gottesdienst zu Nikolaus in Stavanger

Am 5.12. feierten wir in St. Svithun in Stavanger einen ökumenischen Gottesdienst mit Pater Sigurd Markussen. Nach einem wunderbaren Krippenspiel schaute auch St. Nikolaus mit Knecht Ruprecht vorbei.

Veröffentlicht am 20.11.2017