Konfirmation

die Konfirmierten 2007

Ja – mit Gottes Hilfe

Im Mittelpunkt der Konfirmation stehen das eigene “Ja” zur Taufe und die Bitte um den Segens Gottes für den weiteren Lebensweg. Das Wort “Confirmatio” bedeutet “Befestigung, Bekräftigung, Bestätigung”. Bei der Konfirmation geht es um die Frage, ob die Konfirmandinnen und Konfirmanden ihre Taufe bestätigen möchten oder können.
Um etwas bestätigen zu können, ist es gut, zuvor die Möglichkeit der Überprüfung nutzen zu können.
Konfirmandenzeit ist sozusagen eine besondere Zeit, wo die getauften Jugendlichen selbst überprüfen können, was es für sie bedeutet, getauft zu sein.

Noch heute werden die meisten Christinnen und Christen im Säuglings- oder Kinderalter getauft. Die Entscheidung dazu haben die Eltern getroffen und die Paten sagen bei der Taufe ihre Unterstützung zu, dass das getaufte Kind den christlichen Glauben kennenlernen und Gelegenheit haben soll, sich mit ihm auseinenderzusetzen.

Bei der der Konfirmation werden nun nicht mehr die Eltern oder die Paten gefragt, sondern die Konfirmandinnen und Konfirmanden selbst, ob sie ihre Taufe bestätigen möchten.
Die Konfirmandenzeit zuvor ist die Gelegenheit, kennenzulernen, zu erfragen, zu erleben, auszuprobieren, was Christsein, Leben in der Gemeinde und Kirche bedeutet.

Eine der beliebtesten Fragen bei einem der ersten Konfirmandentreffen ist die: “Was passiert eigentlich, wenn wir in der Konfirmation NEIN sagen?”
Ein Ziel der Konfirmandenzeit ist es, die Jugendlichen in dieser besonderen Zeit spüren zu lassen, dass sie in all ihren Fragen und in all ihren eigenen, selbst gefundenen und entwickelten Antworten in der Gemeinde ernst genommen werden. Auch in Zweifeln, Kritik und vor allem in ihrem Mut, selbst zu entscheiden, was sie oder er glauben und bestätigen kann.
Ein JA, nur weil es “so üblich” oder “dran” ist, ist vielleicht etwas anderes als ein NEIN, das ehrlich, erarbeitet und glaubhaft ist.
Die Konfirmandenzeit soll genau das erreichen: Wozu können wir JA sagen in Glauben, Kirche und Gemeinde? Das setzt eine Zeit voraus, in der die Jugendlichen selbst auf Erkundigung gehen, Fragen stellen, zweifeln und suchen dürfen.
In der Konfirmandenzeit lernen wir nicht zu glauben, sondern wir lernen uns mit dem Glauben auseinanderzusetzen, zu fragen was Glauben ausmacht, was wir glauben können.
In der Konfirmandenzeit können die Jugendlichen lernen, dass seit jeher in der Kirche und in den Gemeinden Raum ist und sein muss für eine große Vielfalt von Menschen, die jeder und jede ganz verschiedene Zugänge, Fragen, Zweifel, Hoffnungen und Antworten zum Glauben gefunden haben – und diese stetig weiter entwickeln und verändern.

Als Gemeinde wollen wir die Jugendlichen dabei begleiten, wollen Raum, Zeit und Gelegenheiten anbieten, den christlichen Glauben kennen zu lernen.
Deshalb sind unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden so etwas wie VIP’s unserer Gemeinde: sie dürfen überall teilnehmen, nachfragen, ausprobieren, nachsehen und mitmachen – Konfirmandenzeit ist eine Einladung.

Wer bei der Konfirmation auf die Frage nach der Bestätigung der Taufe dann mit JA antwortet, ist allerdings nicht “fertig” mit Glauben und schließt auch nichts ab. Ganz im Gegenteil, die Konfirmation ist ein Zwischenstopp auf dem weiteren Lebensweg in und mit der Gemeinde. Lernen, was es bedeutet getauft zu sein, als Christin oder Christ zu leben, werden wir alle bis ans Ende unserer Tage.

Wer bei der Konfirmation mit NEIN antwortet, hat auf jeden Fall unseren Respekt wegen der ehrlichen Antwort. Sie oder er ist vielleicht noch nicht soweit, brauch noch etwas Zeit oder kann sich noch nicht entschließen. In dem Fall ist es gut, NEIN zu sagen. Denn Zeit, sich mit noch drängenden und entsprechend wichtigen Fragen auseinenderzusetzen, ist wichtig. Die bieten wir als Gemeinde natürlich weiterhin an. Als Gemeinde wissen wir ja nie, was aus einem kleinen Samenkorn noch wachsen kann.
Stellt sich heraus, dass das NEIN endgültig ist, dann ist es auch respektabel – denn dann hat nämlich die Konfirmandenzeit auch “funktioniert”, indem sie geholfen hat, eine ehrliche und eigene Antwort zu finden. Und ausgeladen aus unseren Gemeindeveranstaltungen wird ohnehin niemand. Auch die, die bei der Konfirmation NEIN gesagt haben, sind weiter eingeladen, unsere Gäste und vielleicht auch wichtige Gesprächspartnerinnen und -Partner zu sein.

Es ist noch gar nicht lange her, da durfte man erst nach der Konfirmation am Abendmahl teilnehmen. In unserer, wie auch inzwischen in vielen anderen evangelischen Gemeinden, sind Kinder, also auch Nichtkonfirmierte ausdrücklich zum Abendmahl eingeladen. Der Aspekt “Zulassung zum Abendmahl” durch die Konfirmation entfällt.
Dennoch sind die Konfirmandinnen und Konfirmanden zusammen mit ihren Eltern, Paten und Angehörigen zu einem Abendmahlsgottesdienst am Vorabend der Konfirmation eingeladen.

Auf eigenen Wegen

Früher war mit der Konfirmation die Kindheit zu Ende und man war erwachsen. Heute ist dieser Übergang fließend geworden und für die Konfirmierten ändert sich wenig. Dagegen empfinden viele Eltern diese Zeit als einen Einschnitt in der Beziehung zu ihren Kindern. Diese Veränderung ist mit Hoffungen und Ängsten verbunden. Wie auch bei der Taufe können sich die Eltern bei der Konfirmation vergewissern: Gott begleitet mein Kind auf seinem Weg ins eigene Leben. Dabei übernimmt auch die Gemeinde Verantwortung für die Kinder.

Anmeldung

Wer in unserer Gemeinde gern konfirmiert werden möchte, meldet sich bitte im Frühjahr an. Eine kurze E-Mail reicht erst einmal aus, dann können wir uns miteinander verabreden. Günstig ist, Ihr/Sie besuchen einfach unsere Veranstaltungen und sprechen uns einfach auf die Konfirmation an.

Termine und Veranstaltungen

Die Konfirmandenzeit beginnt Anfang September und endet im Folgejahr mit der Konfirmation zu Pfingsten.

Die Konfirmandengruppe trifft sich, außer in den Ferien oder zu Feiertagen, an den Donnerstagen von 17.30-18.30 Uhr.

Es wird schon erwartet, dass die Konfirmandinnen und Konfirmanden auch regelmäßig die anderen Gemeindeveranstaltungen besuchen – wie soll man denn sonst kennen lernen, was eine/unsere Gemeinde ist?

Konfirmation

Die Konfirmation feiern wir immer im Gemeindegottesdienst an Pfingstsonntag.

Am Vorabend der Konfirmation sind die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Eltern, Paten und Angehörigen eingeladen mit Gemeinde und Gemeindekirchenrat einen Abendmahlsgottesdienst zu feiern.

Konfirmationsspruch

Als Konfirmationsspruch suchen sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden einen Bibelvers aus, der sie auf ihrem Lebensweg begleiten soll. Der Bibelvers wird auf der Konfirmationsurkunde als Konfirmationsspruch eingetragen.

Wie findet man einen passenden Bibelvers?
Manche fragen in der Familie, Eltern, Großeltern oder Ur… nach deren Konfirmations-, Tauf- oder Trausprüchen und freuen sich, wenn sie dort einen Vers finden, den sie dann als “Familienerbstück” weiterführen und an den Glauben der Vorfahren anknüpfen können.
Andere stoßen beim Lesen in der Bibel auf einen Vers, der sie besonders anspricht oder mit dem sie einen wichtigen Gedanken, eine Hoffnung oder Gewissheit verbinden.
Wieder andere nutzen die modernen Medien, wie zum Beispiel das Internet unter www.konfispruch.de.
Und noch andere fragen einfach die Pfarrerin oder den Pfarrer oder Menschen in der Gemeinde.
Schön ist, dass die Suche nach dem passenden Bibelvers als Konfirmationsspruch eine ganz persönliche Suche und ein ganz eigenes Finden wird. Oft ist es spannend, in der Bibel die Seiten, Geschichten oder Verse davor oder danach zu lesen und zu erfahren, dass der Konfirmationsspruch in der Bibel genauso fest eingebunden ist, wie wir als Glaubende in unseren Gemeinden.

Kuchenregel

Die Konfirmandentreffs finden regelmäßig statt. Natürlich erwarten wir, dass Jugendliche, die Konfirmiert werden wollen, diese Gelegenheiten und Treffen auch regelmäßig nutzen, um Gemeinde und vor allem den eigenen Glauben selbst kennen zu lernen. Aber auch unsere Jugendlichen sind manchmal ganz schön beschäftigt, ausgebucht und unterwegs. Es gibt bei uns keinen Anwesenheitszwang oder Entschuldigungszettel. Allerdings ist es uns wichtig, dass jemand, der oder die an einer Konfirmandenveranstaltung nicht teilnehmen kann, zuvor persönlich, telefonisch oder per E-Mail Bescheid gibt. Schon, damit wir uns keine Sorgen zu machen brauchen. Die Konfirmandinnen oder Konfirmanden können aber müssen nicht sagen, warum sie fehlen werden. Aber sie müssen zuvor Bescheid geben, wenn sie nicht kommen können.
Wer das vergisst oder nicht tut, bringt bitte zum nächsten Mal einen Kuchen für die Gruppe mit.

Veröffentlicht am 06.07.2017

Vigsel

En kirkelig vielse hører for mange fortsatt med blant “livets vakreste dager”. Og den er mer enn en vakker fest. Den setter et ekteskap under Guds velsignelse og krav. Ekteparet lover hverandre å ta imot hverandre slik Gud har tatt imot dem: å elske og ære hverandre i gode og onde dager. Over dette får de Guds velsignelse. Som “motto” for sitt ekteskap velger brudeparet et bibelvers.

Å gifte seg evangelisk

Vi prester i den tyske menigheten i Norge har for tiden ikke vigselsrett. De som vil bli viet i vår kirke, må vies hos byfogden på forhånd (enten i Norge eller i Tyskland). Dette er også det vanlige i Tyskland.
Den evangeliske vielse er ikke noen ekteskapsinngåelse, men en “gudstjeneste i anledning en ekteskapsinngåelse”, som det heter i korrekt tysk språkbruk. Til forskjell fra i den katolske kirke er dette ikke et sakrament, og har ingen juridisk betydning. Det juridisk avgjørende er ordet “Ja” hos byfogden eller sorenskriveren.
I Norge der man har statskirke, er det annerledes. Den kirkelige vielse blir her anerkjent fra statens side som ekteskapsinngåelse, og presten har dermed funksjon som representant for staten. Den som vil bli viet av en prest i den norske statskirken, trenger med andre ord ikke å gifte seg borgerlig på forhånd.

Slik gjøres det

Forutsetningene for en vielse i den tyske kirken i Norge er følgende:

  • Brudeparet må være formelt gift, med mindre en prest fra den norske statskirken eller en katolsk prest med vigselsrett i Norge medvirker under vielsen.
  • Minst en i brudeparet må være evangelisk, den andre bør være medlem av en kristen kirke eller menighet. En såkalt “Dimissorale” (samtykkelseserklæring) fra denne menigheten må medbringes.
  • Den tyske kirken blir ikke finansiert av tysk kirkeskatt, men av bidrag fra sine medlemmer. Dersom ingen i brudeparet er medlem i vår menighet, må man betale for vielsen.
  • Vi ber om forståelse for at vi ikke kan ordne annet lokale enn vårt eget menighets- og kirkehus. Hvis man ønsker at vielsen skal finne sted i en annen kirke, ber vi brudefolkene om selv å organisere dette.

Tysk-norske vielser

Hvis man ønsker å feire en tysk-norsk vielse i en norsk kirke, bidrar vi gjerne. I Oslo og omegn kan en prest fra den tyske menigheten delta i gudstjenesten og stå for deler av liturgien på tysk.
Vi gir også gjerne råd hvis dere leter etter tyske salmer til vielsen, hvis dere trenger tysk vielsesliturgi eller en tysk oversettelse av den norske vielsesliturgien.

Veröffentlicht am 06.06.2005

Fadderattest

Den som ønsker å bli fadder, må dokumentere at han eller hun er medlem i en kristen menighet. Dette skjer gjennom en såkalt fadderattest.
Hvis du er medlem av vår menighet, utsteder vi gjerne en slik attest. Det er bare å ta kontakt – ring oss eller skriv en e-post til vårt kontor. Saken blir da ekspedert av vår sekretær med en gang.

Veröffentlicht am 06.06.2005

Konfirmasjon

Ja – med Guds hjelp

I sentrum for konfirmasjonen står det egne “Ja” til dåpen og et tilsagn om Guds velsignelse for livsveien. Ettersom dåpen som regel foregår i spebarnsalderen etter ønske fra foreldrene, blir den personlige trosbekjennelsen erklært ved konfirmasjonen. Ordet “Confirmatio” betyr “befestelse”, “bekreftelse”. Derfor spør vi ungdommene under konfirmasjonsgudstjenesten:
“Vil dere bekrefte deres dåp i dag ved deres konfirmasjon?”
Deretter framsier de trosbekjennelsen sammen med hele menigheten. Etter dette trer gruppen av konfirmanter fram foran alteret. Hver konfirmant har valgt seg ut et bibelvers som konfirmasjonsordtak, som de nå leser opp. I tilknytning til dette lyser vi Guds velsignelse over den unge og ber for bistand på hans/hennes livsvei og for hans/hennes liv som kristen: “Måtte Guds nåde følge dere, som beskyttelse og vern mot alt ondt, og som styrke og hjelp til alt godt.”
De unge tilhører nå etter egen vilje de kristnes samfunn, og fra nå av kan de selv ta på seg det kirkelige fadderskap.
Det er ikke lenge siden man først kunne gå til nattverd etter at man var konfirmert. I en overhøring måtte konfirmantene først bevise at de kjente det viktigste innholdet i troen. I den senere tid får også barn delta i nattverden i de fleste evangeliske menigheter, så også hos oss. Likefullt hører nå som før en felles nattverdfeiring til konfirmasjonsgudstjenesten.

På egne veier

Tidligere var barndommen over ved konfirmasjonen, og man var voksen. I dag er denne overgangen blitt flytende, og for konfirmantene er det lite som forandrer seg. Likevel føler mange foreldre konfirmasjonstiden som et vendepunkt i oppdragelsen av sine barn. Denne forandringen bærer med seg håp og angst. Som ved dåpen kan foreldrene forsikre seg ved konfirmasjonen, om at Gud følger deres barn på dets vei til eget liv. Ved dette overtar også menigheten ansvar for barna.

Konfirmantkurs og dåpsundervisning

Hva betyr dåpen? Hvorfor feirer vi nattverd? Hvordan bekjenner vi vår tro og hvordan ber vi? Hvorfor feirer vi gudstjeneste og hvorfor akkurat på den måten? Hva for slags samfunn er kirken? Hvordan har det seg egentlig med Jesus? Og hvordan kan jeg forestille meg Gud?
Med disse og andre spørsmål beskjeftiger vi oss på konfirmantdagene der vi forbereder oss til konfirmasjonen. Vi snakker om disse spørsmålene, vi maler, driver med forming og synger. Og vi opplever fellesskap. Til hver konfirmantdag hører også et middagsmåltid som vi forbereder sammen. En helg i januar drar vi sammen på hyttetur. Der arbeider vi med et tema, men har også masse tid til å leke, snakke og ha det moro.
Vi inviterer også alle udøpte ungdommer fra 13 år til våre konfirmantdager. Da kan de sammen med jevnaldrende lære å kjenne den kristne tro og livet i menigheten, for selv å bestemme om de vil la seg døpe. Dåpen finner så sted under konfirmasjonsgudstjenesten.
Overhøring finnes ikke mer. Hos oss presenterer derimot alle konfirmantene seg for menigheten under en gudstjeneste noen uker før konfirmasjonen. Denne gudstjenesten utformer de selv. Det er obligatorisk å delta her.

Påmelding

Den som vil konfirmere seg i den tyske menigheten, melder seg på innen midten av september. Vi treffes en gang i måneden, på lørdager, til konfirmantdager i menighetshuset. Dermed kan også ungdommer fra andre steder i Norge delta i undervisningen. Dersom alle konfirmantene kommer fra Oslo og omegn, treffes vi i tillegg enkelte kvelder.
Vi forventer at konfirmantene deltar regelmessig på gudstjenester.
Konfirmasjonen feirer vi alltid under gudstjenesten 1. pinsedag.

Veröffentlicht am 06.06.2005

Dåp

Ved dåpen blir et menneske tatt opp i det kristne samfunn. Dåpen er det synlige tegn på at Gud har tatt imot dette mennesket.
For å tydeliggjøre dette, døper vi i Den tyske menigheten som regel bare under menighetsgudstjenesten.
Dåpen er et sakrament, og nesten alle kirker anerkjenner den gjensidig. Den som konverterer til en annen konfesjon, eller som går ut av kirken og senere vil bli kirkemedlem igjen, blir ikke døpt på nytt.

Faddere

Når et barn blir døpt, får han eller hun faddere ved sin side. Som oftest velger familien to faddere, men det kan også være flere eller færre. Fadderne skal ta del i barnets liv og følge det på dets vei.
Ved dåpen lover de å sørge for at deres fadderbarn lærer å kjenne den kristne tro. Derfor kan bare den få tildelt fadderskap som er medlem av en kristen kirke. Dersom fadderen ikke tilhører vår menighet, må hun eller han forevise oss sitt medlemskap i sin egen menighet gjennom en fadderattest.

Livets vann

Det viktigste elementet i dåpshøytideligheten er vannet. Tre ganger øses det vann over dåpsbarnets hode. Imens sier presten: “Jeg døper deg i Faderens, Sønnens og Den Hellige Ånds navn”: Dette symboliserer tilhørigheten til Gud og begynnelsen på et nytt liv i det kristne samfunn.

Gode ord for et helt liv

Ved dåpen blir det lest et bibelvers som er personlig utvalgt til barnet. Et bibelord, som skal følge barnet eller den voksne hele livet igjennom. Han eller hun kan selv velge ut sitt vers. Vi stiller gjerne en liste med passende bibelvers til disposisjon.

Å være et lys

Den som vil, kan tenne et dåpslys. Dette kan man senere tenne ved bursdager, eller bruke hjemme til å minnes dåpsdagen hvert år. Dåpslyset kan man selv utforme, eller man kan få det av oss.
Man kan bli døpt som baby, større barn, ungdom og voksen. Den som blir døpt som barn, følger senere konfirmantundervisning og bekrefter dåpen gjennom konfirmasjonen. Den som ennå ikke er døpt når hun eller han er konfirmant, blir døpt av oss under konfirmasjonsgudstjenesten.
Blir man døpt som voksen, har man på forhånd dåpssamtaler om meningen ved dåpen og det viktigste innholdet i det kristne budskap.

Veröffentlicht am 06.06.2005

Patenbescheinigung

Wer Patentante oder Patenonkel werden möchte, muss dafür nachweisen, dass er oder sie Mitglied einer christlichen Gemeinde ist. Das geschieht durch eine sogenannte Patenbescheinigung. Wenn Sie ein eingetragenes Mitglied unserer Gemeinde sind, stellen wir Ihnen gerne diese Bescheinigung aus. Sprechen Sie uns einfach an, rufen Sie an oder schreiben Sie eine e-mail an unser Büro. Die Sache wird dann umgehend von unserer Sekretärin bearbeitet.

Veröffentlicht am 24.04.2005

Trauung

Eine kirchliche Trauung gehört für viele immer noch dazu zum „schönsten Tag im Leben“. Und sie ist mehr als ein schönes Fest. Sie stellt eine Partnerschaft unter Gottes Segen und Anspruch. Das Ehepaar verspricht einander anzunehmen wie Gott sie angenommen hat, einander zu lieben und zu ehren in guten und bösen Zeiten und empfängt dazu den Segen Gottes. Als “Motto” für ihre Ehe suchen sich die Brautleute einen Bibelvers als Trauspruch aus.

Evangelisch heiraten

Wir Pfarrer/Pfarrerin der Deutschen Gemeinde haben in Norwegen zur Zeit kein Traurecht. Wer von uns kirchlich getraut werden möchte, muss vorher standesamtlich heiraten (in Deutschland beim Standesamt, in Norwegen beim byfogd). So ist es auch in Deutschland üblich.
Die evangelische Trauung ist keine Eheschließung, sondern ein “Gottesdienst anlässlich einer Eheschließung”, wie es korrekt und auf Amtsdeutsch heißt. Anders als in der katholischen Kirche ist sie kein Sakrament und hat keine rechtliche Bedeutung. Rechtlich entscheidend ist das Jawort auf dem Standesamt.
In Norwegen, mit seiner Staatskirche ist es anders. Die kirchliche Trauung wird vom Staat als Eheschließung anerkannt, die Pfarrer haben damit auch die Funktion von Standesbeamten.
Wer also von einem Pfarrer/einer Pfarrerin der norwegischen Staatskirche getraut wird, muss vorher nicht standesamtlich heiraten.

So geht es

Vorraussetzungen für eine Trauung in der Ev. Gemeinde deutscher Sprache sind:

  • Das Brautpaar muss standesamtlich verheiratet sein, es sei denn ein Pfarrer der norwegischen Staatskirche oder ein katholischer Priester mit Traurecht in Norwegen wirkt bei der Trauung mit.
  • Mindestens einer der beiden Brautleute muss evangelisch sein, der andere sollte einer christlichen Kirche/Gemeinde angehören. Ein sog. “Dimissorale” (Einverständniserklärung) von den Heimatgemeinden ist mitzubringen.
  • Die Ev. Gemeinde deutscher Sprache finanziert sich nicht aus deutschen Kirchensteuern, sondern aus den Beiträgen ihrer Mitglieder. Gehört keiner der beiden Brautleute unserer Gemeinde an, so erheben wir Gebühren für die kirchliche Trauung.
  • Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir keine anderen Örtlichkeiten als unser Gemeindehaus vermitteln können. Soll die Trauung in einer anderen Kirche stattfinden, so bitten wir die Brautleute, sich selbst um die Organisation der Räumlichkeiten zu kümmern.

Deutsch-norwegische Trauungen

Wenn Sie in der norwegischen Kirche eine deutsch-norwegische Trauung feiern möchten, helfen wir gerne mit. Im Großraum Oslo kann ein Pfarrer/Pfarrerin der Deutschen Gemeinde beim Gottesdienst anwesend sein und Teile der Liturgie auf Deutsch übernehmen.
Wir beraten Sie auch sonst gerne, wenn Sie nach deutschen Liedern zur Trauung suchen, eine deutsche Trauliturgie benötigen oder eine deutsche Übersetzung der norwegischen Trauliturgie.

Veröffentlicht am 29.04.2005

Taufe


Mit der Taufe wird ein Mensch in die christliche Gemeinschaft aufgenommen. Sie ist das sichtbare Zeichen dafür, dass Gott diesen Menschen angenommen hat.
Um das deutlich zu machen taufen wir in unserer Gemeinde in der Regel nur im Gemeindegottesdienst.
Die Taufe ist ein Sakrament und fast alle christlichen Kirchen erkennen es gegenseitig an. Wer die Konfession wechselt oder nach einem Kirchenaustritt wieder Kirchenmitglied werden möchte, wird nicht neu getauft.

Das “Ja” der Eltern und Paten oder des Täuflings in der Taufe ist die Antwort auf Gottes “Ja” zu uns Menschen. Eigentlich ist dieses “Ja” Gottes zu uns Menschen schon längst da, schon lange vor der Geburt, vielleicht schon seit Gott die Idee hatte, diese Welt zu schaffen. In der Taufe bestätigen wir sein “Ja” und nehmen es bewusst an.

Taufpaten

Wird ein Kind getauft, so werden ihm Taufpaten zur Seite gestellt. Meistens wählen die Familien zwei Paten, es können aber auch mehr oder weniger sein.
Paten sollen Anteil nehmen am Geschick des Kindes und es auf seinem Lebensweg begleiten. Es ist ein Reichtum für das Kind, wenn es sich neben den Eltern auch noch an andere vertraute Erwachsene mit all seinen Fragen wenden kann. Die Paten können das Patenkind zum Gottesdienst oder in die Kinderkirche begleiten, mit ihm oder ihr den Tauftag besonders gestalten oder erinnern und vor allem dafür sorgen, dass das Kind erfährt: Für mich ist immer jemand da.
Die Paten versprechen bei der Taufe, dafür Sorge zu tragen, dass ihr Patenkind den christlichen Glauben kennenlernt. Deswegen kann zum kirchlichen Patenamt nur zugelassen werden, wer Mitglied einer christlichen Kirche ist. Gehören die Paten nicht zu unserer Gemeinde, weisen sie ihre Mitgliedschaft durch eine Patenbescheinigung ihrer jeweiligen Heimatgemeinde nach. Dafür zu sorgen, dass das Kind den christlichen Glauben kennen lernen kann, in Kinderkirche, Gemeinde, Religions- und Konfirmandenunterricht u.s.w. ist wichtig, damit sich das Kind einmal selbst entscheiden kann, diesen Glauben einmal selber zu bekennen und aus diesem Glauben heraus zu handeln und Verantwortung zu übernehmen.

Wasser und Worte des Lebens

Nicht fehlen bei der Taufe darf das Wasser. Es erinnert bei der Taufe daran, dass Jesus selbst im Fluss Jordan mit Wasser getauft wurde. Dreimal wird dem Täufling Wasser über den Kopf gegossen. Dazu spricht die Pfarrerin oder der Pfarrer: Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Dies kennzeichnet die Zugehörigkeit zu Gott und den Neubeginn des Lebens in der christlichen Gemeinschaft. Diese Taufformel wird zu Beginn jedes Gottesdienstes wiederholt als Erinnerung daran, dass wir alle Gottes Kinder und bei ihm geliebt sind. Das wichtigste Element bei der Taufe neben Wasser und Wort ist der Glaube, ohne den die Taufe nicht stattfinden kann. Vor der Taufhandlung wird direkt am Taufbecken, zusammen mit der gesamten Gemeinde, das Glaubensbekenntnis gesprochen. Es steht in jedem Gesangbuch (Nummer 804).

Erwachsenentaufe

Gute Worte für ein ganzes Leben

Bei der Taufe wird ein Taufspruch verlesen. Der Taufspruch ist ein biblisches Wort, das das Kind oder den erwachsenen Täufling sein Leben lang begleiten soll. Sie können sich den Taufspruch selber aussuchen. Wir beraten Sie bei der Suche gern. Vielleicht fragen sie auch einmal die Paten, Eltern oder andere Familienmitglieder oder sie forschen nach, welche Sprüche ihre Vorfahren zur Taufe, Konfirmation oder Trauung mitbekommen haben. Vielleicht möchten Sie auch bewusst einen Spruch wählen, den es in Ihrer Familie noch nicht gibt, der einmalig ist, so wie das Taufkind. Spannend kann es werden, wenn Sie einmal nachlesen, welche biblischen Geschichten um den Taufspruch herum zu lesen sind. Sie werden mit Sicherheit einen geeigneten Spruch finden.

Erwachsenentaufe

Licht sein

Zur Taufe gehört eine Taufkerze. Man kann sie fertig kaufen oder bestellen. Etwas Besonderes ist es, wenn vielleicht die Paten in Vorbereitung auf die Taufe die Taufkerze selbst gestalten. Es ist ein schöner Brauch, dass in vielen Familien die Taufkerze zu Geburtstagen, zum Tauftag, zu Familienfesten, besonderen Ereignissen oder auch bei Krankheit angezündet wird. Die Taufkerze erinnert daran, dass Jesus sagt: “Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des ewigen Lebens haben.” So symbolisiert die Kerze, dass Christus auch Licht im Leben des Taufkindes sein möchte. Wenn in der Gemeinde ein anderes Kind getauft wird, können die Kinder gerne alle ihre eigenen Taufkerzen mitbringen und auf den Altar stellen.
Irgendwann wird die Taufkerze heruntergebrannt sein. Was dann? Eine Neue? Ja, wenn Sie möchten, dann ist das eine gute Idee. Vielleicht können dann wieder die “alten” Paten dabei sein – oder ein Foto der neuen Kerze bekommen? Sie können auch die neue Taufkerze gern mit in die Kirche bringen und an der Osterkerze anzünden.

Ein guter Ersatz sind auch die Altarkerzen, die in jeder Kirche auf dem Altar brennen sollten, wann immer Menschen beim Altar sind. Denn sie haben in jedem Gottesdienst die Aufgabe, alle Versammelten daran zu erinnern und einzuladen, dass Christus uns allen Licht auf unserem Lebensweg sein will.

Getauft werden Babys, Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Wer als Kind getauft wurde, besucht später den Konfirmandenunterricht und bestätigt durch seine Konfirmation seine Taufe. Wer als Konfirmand noch nicht getauft ist, wird bei uns im Konfirmationsgottesdienst getauft. Auch der Taufe von Erwachsenen gehen Taufgespräche über den Sinn der Taufe und die wichtigsten Inhalte der christlichen Botschaft voraus.

Veröffentlicht am 08.09.2016